Die Wasserballmannschaft des SSV holt beim 2. Landesgruppenvergleich weiblich U13 des DSV den Pokal

Zuletzt aktualisiert am 18. November 2019
Geschrieben von Claudia Zoege Zugriffe: 653

Die Sachbearbeiterin Wasserball Frauen des Süddeutschen Schwimm-Verbandes, Marcela Mauss, hatte sich das Ziel gesetzt, in diesem Jahr wieder ein Mädchenteam zum 2. Landesgruppenvergleich weiblich U13 des DSV am 09./10.11.2019 in Hamburg zu melden. Nach intensiven Trainingsmaßnahmen und einem Lehrgang in den Herbstferien in Nürnberg hatten sich folgende 13 Mädchen für das Turnier qualifiziert:

WV Darmstadt: Natalie Fröse, Alanna Maiberger
SSV Esslingen: Ioanna Petiki, Shiva Orszulik; Marina Pappas, Ilektra Kechlibari, Karla Spurk, Mia Boscolo, Amy Krüger
BCS Pforzheim: Arina Rosenmeier
SV Nikar Heidielberg: Anouk Donath
SC Neustadt/Weinstr.: Emmelie Stief
PSV Stuttgart: . Luisa Kirsch

Für den Landesgruppenvergleich waren neben dem Team des SSV die Mannschaften des Norddeutschen Schwimmverbandes, des Sächsischen Schwimmverbandes und des Schwimmverbandes Nordrhein-Westfalen gemeldet.

Los ging es mit einigen Teilnehmerinnen am 08.11.2019 gegen 16.00 Uhr ab Bahnhof Stuttgart, in Mannheim und Frankfurt wurden dann die restlichen Miteisenden eingesammelt. Für die Übernachtungen war die Jugendherberge in Hamburg Horner Rennbahn reserviert. Am 10.11.2019 startete das erfolgreiche und glückliche Team die Rückreise dann wieder gegen 16.00 Uhr in Hamburg, Ankunft in Stuttgart gegen 22.00 Uhr mit Zwischenstationen in Frankfurt und Mannheim.

Die Maßnahme wurde von der SSV-Trainerin Gerlinde Szerdahelyi und dem Betreuer Kosta Petikis begleitet. Marcela Mauss agierte als Schiedsrichterin.

Aber lassen wir Marcela Mauss selbst reden:
„Süden holt den weiblichen U13 Pokal…. und das ziemlich überzeugend!

Aber von vorne:

Unser Team des SSV, bestehend aus Mädchen aus 5 Südvereinen Jahrg. 2006-2008 haben sich am Wochenende einfach brillant in Hamburg präsentiert!

Gleich beim 1. Spiel am Samstag Vormittag waren sie gegen den Gastgeber aus dem Norddeutschen Schwimmverband hell wach, hoch motiviert und erspielten sich einen hoch verdienten Sieg, Endstand: 16:3.

Am Nachmittag hatte auf uns der vermeintlich stärkste Gegner gewartet - der sächsische LV. Alle Mädchen hatten mit ihrer Trainerin zuvor dem Gegner bei ihrem Spiel gegen NRW zugeschaut und gesehen, dass mit der richtigen Taktik und konsequenter Umsetzung der Anweisungen seitens der Trainerin auch diese Mannschaft zu knacken ist. Dies war auch der Fall. Es war das spannendste Spiel für uns an dem Wochenende und wir gingen erneut als Sieger aus dem Wasser. Endstand: SSV - Sachsen 12:8.

Im letzten Spiel am Samstag Nachmittag hatte sich der NRW nur mit 1 Tor gegen den Norden durchgesetzt. Mit diesem Wissen sind wir relativ entspannt in die Jugendherberge gefahren und haben dort einen ruhigen Abend verbracht.

Am Sonntagmorgen stand auf dem Plan, die Mannschaft aus NRW zu besiegen und endlich Gold für den weiblichen Nachwuchs (letztes Jahr hatte es für Silber gereicht) in den Süden zu holen. Die Mädchen haben aber wirklich nichts dem Zufall überlassen und voll motiviert ihr Ziel verfolgt. Das Ergebnis 13:0 war einfach beeindruckend und hatte die absolute Souveränität des SSV untermauert.

Wir - Gerlinde als Trainerin, Kosta Petikis als Betreuer und ich als Schiedsrichterin - waren mega stolz auf die Mädchen, die auch die einheitlichste und hübscheste Einkleidung trugen.

An diese Stelle möchte ich mich bei allen bedanken, die diesen Erfolg ermöglicht haben:
- bei allen Heimvereinen und Trainern, die täglich mit den Mädchen arbeiten,
- bei den Eltern, die geduldig ihre Kinder im Leistungssport unterstützen,
- bei allen Landesschwimmverbänden und dem SSV, die finanziell unsere Vorbereitungen
bezuschussen und fördern.

Nach so langer Arbeit im SSV für die Mädchen macht es einen riesigen Spaß, diesen Erfolg mitzuerleben!“